res futura

Die Installation „res futura“ skizziert die Utopie eines künstlich erzeugten Menschen im Jahr 2040. In den kleinen Körper werden schon im fötalen Entwicklungsstadium gesellschaftlich anerkannte Eigenschaften wie „Educatio oder Intelligentia“ gepumpt.
Drei scharze Manipulationsschläuche und drei Enden der Nabelschnur sind mit einem Roboter verbunden, welche die Entwicklung des wachsenden Kindes überwacht und steuert. Durch Kopfhörer erhält das Kind der Zukunft, „res futura“, Anweisungen zu seiner Entwicklung. Es untersteht damit der absoluten Kontrolle seiner Erzeuger und des gesellschaftlichen Systems. Eine Soundcollage untermalt diesen manipulativen Vorgang. Ein Telefonhörer lädt die Betrachter_in ein selbst tätig zu werden indem er_sie mit dem Fötus spricht und damit Einfluss auf ihn bekommen kann.
In der Zukunft kann es möglich werden, menschliches Leben optimiert auf die jeweiligen Wünsche der Auftraggeber zu erzeugen. Dabei besteht die Auswahl auf Geschlecht, Fähigkeiten, Talente usw. Der Mensch kann dabei zum Wirtschaftsgut werden, wenn der Markt das perfekt gezüchtete Kind anbietet.

Installation Res Futura Youtube Link

 

Res futura, 2015, Installation, Malerei, Sound, Video

 

Gemälde
Acryl auf Baumwolle, 100 x 80 x 7,5 cm

Installation
3 Staubsaugerschläuche, 3 Starterkabel (rot, schwarz, grau),Telefonhörer mit Schnur Überwachungsroboter: rote Stellwand, Pressspan lackiert, 197 x 45 x 50 cm
mit integriertem Screen und Anbringevorrichtung für Schläuche und Kabel

Gesamtgröße der Installation 216 x 170 x 64 cm

Stephanie Balih: Konzept und Gemälde

Alex Dolphin: Installation, Sound und Video

 

StephanieBalih_Ganzansicht_res_futura_k

 

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