traumbänder

Der Titel meiner Diplomarbeit für das künstlerische Lehramt lautet:

Zur Darstellung des Schlafes in der Bildenden Kunst
Eine kritische Auseinandersetzung mit Geschlechterkonstruktionen an ausgewählten Beispielen von der Renaissance bis zur Gegenwart.

Darin stelle ich fest, dass in der künstlerischen Tradition des Schlafes und seiner Darstellung es selten um den Reproduktionsprozess, die Regeneration und den Zustand des Schlafes an sich ging . Es handelte sich meistens um andere Dinge, die mit dem Vehikel Schlaf implimentiert wurden wie zum Beispiel Erotik, Sex, Schönheit, Selbstinszenierung, Aids usw.
In meiner künstlerischen praktischen Arbeit, welche ich als Antwort und als Ergebnis meiner theoretischen Überlegungen sehe, befasse ich mich mit meinen Träumen. Die Intention meiner künstlerischen praktischen Arbeit ist es, einen Ausweg aus dem Dilemma der Abbildung von schlafenden (nackten) Körpern anzubieten.

So erzählt jedes der Traumbänder von jeweils drei Träumen einer Nacht.

„In my bed my real love has always been the sleep that rescued me by allowing me
to dream.”
Luigi Pirandello (Carlano/Sumberg 2006: viii)
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Carlano, Annie/ Sumberg, Bobbie (2006): Sleeping around. The bed from antiqitiy to now. University of Washington Press. Seattle

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Diplomarbeit

Traumbänder, 2012, Acryl auf Baumwolle, jedes Band: 437 x 109 cm

Foto copyright Rudi Salomon